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Kanadas Nordwesten
3 Wochen   Kleingruppen - Campingreise von Whitehorse nach Calgary bzw.
von Calgary nach Whitehorse

Wildes, raues Land , so wie man sich Kanada vorstellt. Bei ihrer 21-tägigen Campingreise zwischen Calgary und Whitehorse begegnen Sie auf langen Strecken eher wilden Tieren als Menschen. Die primitiven aber landschaftlich spektakulären Dempster und Cassiar Highways sind touristisch kaum erschlossen. Der Polarkreis ist der nördliche Punkt dieser Reise. Bei Besichtigungen und Tageswanderungen lernen Sie die schönsten Stellen von Westkanada und ganz unterschiedliche Landschaften kennen.  Übernachtet wird unterwegs in Zelten, die selbst aufgebaut werden. Auch die Mahlzeiten werden im Zeltcamp gemeinsam zubereitet.
Termine:
1)Whitehorse  >  Calgary:
8.6.-28.6.10   /  27.7.-16.8.10

2)Calgary > Whitehorse
30.6.-20.7.10  / 18.8.-7.09.10
1.Tag Anreise nach Calgary
Ankunft in Calgary, Transfer zum Hotel und Vorbesprechung mit dem Reiseleiter.  
2.Tag Calgary - Banff 
Frühstück im Hotel, dann besteigen Sie den Bus für die 170 Km Fahrt in den Banff Natio­nalpark. Auf einem Zeltplatz unter Kiefern wird das Lager für die nächsten beiden Tage aufgeschlagen. Am Nachmittag die erste Bergwanderung auf einem der vielen Pfade um Banff.
3.Tag Banff Nationalpark
eine längere Wanderung ist geplant. ihr Guide kennt die für die Jahreszeit besten Ziele, z.B. der leichte Waldpfad zu einer alpinen Blumenwiese mit Weitwinkelblick in jede Richtung, ideal zum Weiterstöbern. im Ganzen sind es bis zu 18 Km mit 655 M Gewinn bis auf 2330 M Maximalhöhe. Wie wäre als Belohnung das warme Freibad der Sulphur Mountain Hot Springs, oder ein Bummel durch die Souvenirgeschäfte des Städtchens?  
4.Tag Banff - Jasper 
Zuerst besuchen Sie Lake Louise mit seiner hochalpinen Postkartenlandschaft und dann geht es auf dem berühmten Icefield Parkway nach Norden. Vorbei an schneebedeckten Gipfeln, Gletschern und tosenden Wasserfällen erreichen Sie am Nachmittag Jasper. 
5.Tag Jasper Nationalpark
Auf dem Pfad entlang dem Maligne Canyon tobt der Fluss in einer bis zu 50 M tiefen Schlucht. Halbe Stunde Fahrt hinauf zum malerischen Maligne See und hier eine Wan­derung in blumenübersäte Hügel bis über 2300 M Höhe. Man kann den offenen Bergkamm noch weiter verfolgen, immer mit herrlichen Aussichten auf die umliegenden Gipfel.  
6.Tag  Jasper - Fort St. James 
im Tal der Frazer River durch verschlafene, meilenweit auseinander liegende Dörfchen nordwärts in die Holzfällerstadt Prince George. Nun ein Abstecher in den Fort St.James Nationalpark, dem ehemaligen Pelzhandelposten, heute Freilichtmuseum. Camping am Ufer des Stuart Sees.  

7.Tag Fort st. James
Wer nicht am See entspannen will macht mit dem Guide eine 12 Km Rundwanderung mit 790 M Gewinn hinauf zu einen Gipfel und wird mit grandiosem Panoramarundblick auf den See und die Berge am Horizont belohnt.  
8.Tag Fort St.James - Hazelton 
Orte wie Burns Lake, Houston, Smithers lassen Sie auf der heutigen Nordwest Route hinter sich. im Canyon von Moricetown Falls kann man ziehende Lachse beobachten. Zeltplatz bei Ksan, hier erklären einheimische Indianer die Totempfähle und Langhäuser einer vergangenen Kultur.  
9.Tag New Hazelton - Stewart 
Bei Kitwanga und Kitwancool finden Sie die ältesten noch stehenden Totempfähle. Zelten am See in einem Naturschutzgebiet. Heute Nachmittag ein Ausflug an phantastische hängende, blau schimmernde
Gletscher im Bear Pass.  
10.Tag Stewart/Hyder
ein kurzer Besuch von Alaska. Nur 3 Km und eine international Grenze trennen Stewart von der Geisterstadt Hyder, aber welch ein Unterschied: das ordentliche, typisch kanadische Stewart hat die Schule und die Bank. Am ' Ende der Welt' Hyder ist Alaska wie im Bilderbuch. Man kommt durch stillgelegte Gold- und Silberbergwerke zum Start einer herrlichen Wanderung an den Salmon Glacier.  
11.Tag auf dem Cassiar Highway nach Norden
Nur ein paar hundert Seelen wohnen entlang dieser kaum befahrenen Verbindung in den hohen Norden. Die Landschaft des  Hoch- plateaus, umrahmt von schroffen Gipfeln der Küsten- und der Cassiar Gebirge, ist überwältigend in seiner Weite und             Einsamkeit. Camp an einem See.  
12.Tag weiter auf dem Cassiar Highway
Weiter in Richtung Norden kommt man an einen Zeltplatz am See wo man Kanus zum Angeln mieten kann oder um vielleicht einen Biberbau zu finden. Hier lässt es sich auch gut entspannen und die neuen  Eindrücke verarbeiten, oder man unternimmt mit dem Guide eine Gipfelwanderung in die umliegenden Berge.  
13.Tag Lake Laberge
Bei Watson Lake mit dem kuriosem “Schilderwald” treffen Sie auf den vielbesungenen Alaska Highway. Historische Siedlungen entlang  ihrer Strecke bieten wie schon immer einfache Unterkunft und Notausrüstung für alle Reisende in den Yukon und nach Alaska. Zeltplatz am Lake Laberge.
  14.Tag Lake Laberge- Dawson City
Bei den Five Finger Rapids im Yukon River erreichen Sie den Klondike Highway. Hier ein Abstieg zu den Stromschnellen die vielen Raddampfern in der Vergangenheit zum Verhängnis wurden. Abends erreichen Sie Dawson City und den Zeltplatz unmittelbar am Yukon Ufer. es lockt das Nachtleben der Stadt mit Roulette und Pokerspiel im Casino und den Cancan Dancegirls.
15.Tag Dawson City - Dempster Highway
Nach einem besuch des Bonanza Creek, wo vor 120 Jahren der größte Goldrausch aller Zeiten begonnen hatte, verlassen Sie die Goldfelder am Klondike. 

Es geht zum Dempster Highway, eine 730 Kilometer lange Schotterpiste durch die Berge und Tundra zum Polarmeer. Unser Basiscamp wird am Fuß der Tombstone Mountains erreichtet.

16.Tag Tombstone Mountains
in einzigartiger Landschaft stehen leichte bis anspruchsvolle Wanderungen zur Auswahl. Z.B. gemäßigte 4 Km zu einem Aussichts- punkt und dann 3 schwierige aber sehr lohnende Kilometer bis zum Kamm von dem aus man weiter entdecken kann. eine gut 10 Km lange Wanderung mit etwa 550 M Höhengewinn. Das schwarze Basaltgebirge wirkt wie eine Mondlandschaft, ist aber Heimat von Caribous, die sich in kleinen Grup­pen tief unten im Tal entdecken lassen. Jede Jahreszeit in der Tundra hat ihren besonde­ren Reiz, die Farbenpracht im Frühherbst jedoch ist fast überwältigend.
17.Tag  es geht zum Polarkreis
immer höher auf dem Dempster zu einem Aussichtspunk über die Tombstones, dann durch den North Fork Pass und allmählich auf ebener Stecke in die sub-arktische Tundra. immer wieder Aussichten, Photogelegenheiten und Ablenkungen. Gipfel mit vielver­sprechenden Namen wie Goldensides, Anglecomb, Pilot’s Peak and Sapper Hill locken mit leichten Wanderungen. Der Highway wird zur Kammstrecke mit Felsformationen, die an die Chinesische Mauer erinnern. Nach dem Ogilvie Gebirge sind Sie in Beringia, ein Gebiet das von der letzten eiszeit verschont geblieben war. Bei 66° 33’ nördlichem Breitengrad sind Sie am Polarkreis, der südlichen Grenze der Arktis, Land der Mitter­nachtssonne. Am 21. Juni geht die Sonne hier nicht unter.
18.Tag Polarkreis
Seit Menschengedenken zieht die vieltausendköpfige Porcupine Caribouherde durch die baumlose Tundra und garantiert den eingeborenen ein Auskommen und in den Worten der Gwich’in ihren Lebensstil „bis in die Ewigkeit“. in der Tat ernährte das zentra­le Yukongebiet eine größere Bevölkerung als der wärmere Süden, da die Caribous alles Nötige an Nahrung, Wetterschutz und Werkzeug lieferten.
19.Tag nach Moose Creek
Auf dem Rückweg in den Süden besuchen Sie Stätten aus der Geschichte des Goldrau­ sches. Haben Sie schon vom „Mad Trapper“ gehört? im tiefsten Winter von 1932 war er das Opfer der berüchtigtsten Menschenjagd in der Geschichte des Nordens. Über seine wahre Identität wird noch heute spekuliert.
20.Tag Moose Creek - Whitehorse
Die Hauptstadt des Yukon. in Whitehorse sind der Miles Canyon und die längste höl­zerne Lachstreppe der Welt zu Besichtigungen zu empfehlen. Lohnenswert sind auch das MacBride- und das Beringia Museum, sowie der Schaufelraddampfer SS. Klondike. Am Abend klingt die Tour bei einem gemütlichen Beisammensein aus. Hotelübernachtung.
21.Tag Abreise
Transfer zum Flughafen. Wen die Abenteuer- lust jetzt so richtig gepackt hat, macht noch eine einwöchige geführte Kanutour auf dem Yukon River mit (Programm bitte anfordern).


Reisepreise in Euro pro Person :
im Doppelzelt   € 1760
im Einzelzelt    € 1910

Für gemeinsame Essenskasse wird ein betrag von ca. 10$ /Tag erhoben. 
Eingeschlossene Leistungen:
Deutschsprechende  Reiseleitung, Transporte in MaxiVan, 2 Hotelübernachtungen und 18 Übern. in 2-Pers. Zelten, kmpl. Campingausrüstung, (Schlafsack ist mitzubringen), Campinggebühren, Nationalpark- gebühren, Eintritt Goldgräber Museum und Kasino in Dawson City. 
Nicht eingeschlossen: Mahlzeiten in den Hotels, pers. Extras, Trinkgeld für den Tourguide, Anreisekosten 

e 19.09.2009  

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